Volle KontrolleEigene Winterkleidung
Schichten aus dem Koffer
- Basis
- Wolle auf der Haut
- Außen
- winddichte Jacke und Hose
- Gut für
- Reisende mit Skiausrüstung
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Ratgeber · Kleidung
Die richtige Kleidung für die Nordlichtsafari in Tromsø entscheidet, ob du die Nacht genießt oder nur frierst. Hier liest du, welche Schichten, Schuhe und Extras du brauchst.
Redaktion tromsonordlichter.deAktualisiert am 2. Oktober 20266 Min. Lesezeit4 Quellen
Kurz gesagt
Eine Nordlichtnacht besteht zu einem großen Teil aus Warten. Du stehst auf Schnee, sitzt am Feuer oder schaust lange in den Himmel, ohne dich viel zu bewegen. Genau dann kühlt der Körper am schnellsten aus. Wer friert, schaut auf die Uhr statt nach oben, und wer frühzeitig zurück ins Warme will, verpasst womöglich den Moment, in dem der Himmel plötzlich grün aufleuchtet.
Die Kälte in Tromsø ist dabei oft milder, als man es so weit im Norden erwartet. Im Winter liegt die Durchschnittstemperatur bei etwa −4 °C.2 Das klingt harmlos, wird aber zur echten Herausforderung, wenn Wind dazukommt, du stundenlang stillstehst und der Boden unter dir aus Schnee und Eis besteht. Dann zählt nicht die Zahl auf dem Thermometer, sondern das, was du am Körper trägst.
Die gute Nachricht: Warm bleiben ist kein Hexenwerk. Es geht nicht um die eine teure Jacke, sondern um ein durchdachtes System aus Schichten, das Wärme speichert, Feuchtigkeit nach außen leitet und Wind abhält. Mit diesem System, guten Schuhen und warmem Zubehör hältst du auch eine lange Nacht im Freien entspannt durch und kannst dich ganz auf den Himmel konzentrieren.
Visit Tromsø rät, mit Wolle direkt auf der Haut zu beginnen und darüber warme, trockene Pullover und Jacken zu tragen.1 Unterwäsche aus Merinowolle wärmt auch dann noch, wenn sie etwas feucht wird, und sie riecht nach einer langen Nacht nicht so schnell. Baumwolle dagegen saugt Schweiß auf, bleibt nass und kühlt dich von innen aus. Lass sie für diese Nacht im Koffer.
Über die Basisschicht kommt eine wärmende Mittelschicht: ein dicker Wollpullover, eine Fleecejacke oder eine leichte Daunenweste. Diese Schicht hält die warme Luft am Körper. Lieber trägst du mehrere dünnere Lagen als eine sehr dicke, denn so kannst du nachregulieren, wenn dir im Fahrzeug oder am Feuer zu warm wird, und bist trotzdem gut gerüstet, sobald du wieder draußen stehst.
Außen trägst du eine winddichte, möglichst wasserabweisende Jacke und eine passende Hose. Wind ist an der Küste und auf offenen Flächen ein starker Wärmeräuber. Eine gefütterte Skihose über der langen Unterhose ist ideal, weil sie auch dann warm hält, wenn du dich in den Schnee setzt oder kniest, um ein Foto zu machen. Achte darauf, dass die Jacke über den Hosenbund reicht.
Monat für Monat
| Monat | Niederschlag | Niederschlagstage | Was du einpackst |
|---|---|---|---|
| September | 111 mm | 12 | Regenfeste Außenschicht |
| Oktober | 129 mm | 13 | Wasserdichte Jacke und Hose |
| November | 93 mm | 11 | Volle Winterkleidung |
| Dezember | 110 mm | 12 | Winterkleidung und Wärmepads |
| Januar | 109 mm | 12 | Winterkleidung und Wärmepads |
| Februar | 94 mm | 10 | Volle Winterkleidung |
| März | 98 mm | 11 | Winterkleidung, Sonnenbrille für den Tag |
NOAA-Station Tromsø, Mittel 1991 bis 2020; Niederschlagstage nach der Zählung der Station.3333333
Ausrüstung
Volle KontrolleSchichten aus dem Koffer
Leichtes GepäckBei der Safari dieser Seite
Alles dabeiAnzug inklusive
Entscheidungshilfe
Wähle, was auf dich zutrifft.
Bei der Safari dieser Seite kannst du einen Anzug mieten und sparst Platz im Koffer.
Warme Schuhe gehören zur Grundausstattung für eine Nordlichttour.1
Im Oktober fallen im Mittel 129 mm Niederschlag.3
So bedienst du die Kamera, ohne die Hände ganz der Kälte auszusetzen.
Dort ist der Thermoanzug inklusive, eine Toilette gibt es an Bord aber nicht.
Beginne mit Wolle direkt auf der Haut, darüber warme, trockene Pullover und Jacken. Denk an warme Schuhe, Handschuhe, Schals und Mützen.
Die Füße frieren meist zuerst, denn du stehst lange auf kaltem Untergrund. Visit Tromsø nennt warme Schuhe ausdrücklich als Teil der richtigen Ausrüstung.1 Ideal sind gefütterte Winterstiefel mit dicker Sohle und gutem Profil, gern eine Nummer größer als sonst. So passen dicke Wollsocken hinein, ohne die Durchblutung abzudrücken, und die Zehen behalten etwas Luft, die sie warm hält.
Für die Hände bewährt sich eine Kombination aus dünnen Fingerhandschuhen und dicken Fäustlingen darüber. So kannst du kurz das Handy bedienen, ohne die Finger völlig der Kälte auszusetzen. Wärmepads für Handschuhe und Stiefel sind klein, leicht und machen in einer langen Nacht einen spürbaren Unterschied. Pack ein paar mehr ein, als du zu brauchen glaubst.
Am Kopf schützt eine Mütze, die über die Ohren reicht. Dazu kommt ein Schal oder ein Schlauchtuch, das du bei Wind über Mund und Nase ziehen kannst. Handschuhe, Schals und Mützen gehören laut Visit Tromsø zur Grundausstattung für eine Nordlichttour im Winter.1 Eine Kapuze über der Mütze hält zusätzlich Wind und Schnee ab, wenn das Wetter umschlägt.
Packliste
Kostenrechner
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Gesamt ab109 €
pro Person ab 55 €
Verfügbarkeit prüfenkostenlos stornierbarAb-Preise laut GetYourGuide, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs. Den genauen Preis siehst du beim Buchen.
Video
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Bei der Nordlichtsafari dieser Seite kannst du einen Thermoanzug mieten. Wer die Kleingruppen-Option bucht, bekommt den Anzug inklusive, dafür gibt es in diesem Fahrzeug keine Toilette an Bord. Ein Thermoanzug ist ein gefütterter Overall, den du über deine normale Kleidung ziehst. Er schützt Rumpf und Beine in einem Stück und lässt keinen kalten Spalt am Rücken entstehen.
Der Anzug lohnt sich vor allem, wenn du keine Skihose und keine richtige Winterjacke im Gepäck hast. Er spart dir Platz im Koffer und hält auch dann warm, wenn du dich auf den Schnee setzt. Unter den Anzug gehören trotzdem Wolle auf der Haut und eine warme Mittelschicht. Er ersetzt die äußere Lage, nicht das ganze System, und ohne gute Basis frierst du auch im dicksten Overall.
Hast du eigene gute Winterkleidung, kannst du auf den Anzug verzichten. Achte dann darauf, dass Jacke und Hose winddicht sind und dass zwischen beiden keine Lücke am Rücken entsteht, wenn du dich bückst oder lange nach oben schaust. Gerade dort zieht die Kälte schnell ein, und du bemerkst es oft erst, wenn dir schon kalt ist und das Aufwärmen mühsam wird.
Die Saison reicht in der Region Tromsø von Ende August bis Anfang April.4 Am Anfang dieser Zeit ist es milder als im Hochwinter, dafür nass. Im Oktober fallen an der Messstation in Tromsø im Mittel 129 mm Niederschlag, verteilt auf 13 Tage.3 Eine wasserdichte Außenschicht ist im Herbst also mindestens so wichtig wie eine dicke Füllung darunter.
Im Hochwinter wird es kälter. Im Januar liegt die mittlere Tageshöchsttemperatur bei −1 °C.3 Dazu kommen Wind und lange Nächte, die du größtenteils im Freien verbringst. Jetzt zählt jede Schicht: Wolle, Fleece oder Daune und eine winddichte Außenhülle, dazu Stiefel, in denen die Zehen Platz haben, und Wärmepads für die Stunden, in denen du stillstehst.
Im Februar und März wird es tagsüber heller, nachts bleibt es frostig. Im Februar zählt die Station 10 Tage mit nennenswertem Niederschlag, im März 11.33 Gegen Ende der Saison kann die Sonne auf dem Schnee am Tag kräftig blenden. Pack deshalb für jeden Monat der Saison die volle Winterausrüstung ein und leg einzelne Schichten ab, wenn es dir zu warm wird.
Die Nordlichtsafari dieser Seite dauert 6 Stunden. Plane deine Kleidung für die ganze Zeit, nicht nur für den ersten Blick nach oben. Im Fahrzeug wird dir in voller Montur schnell warm. Öffne dann die Jacke und nimm die Mütze ab, statt zu schwitzen: Feuchte Kleidung kühlt dich später draußen umso stärker aus, und trocknen kann sie in der Kälte nicht.
Draußen gilt das Gegenteil: Zieh alles an, bevor du frierst, nicht erst danach. Ist der Körper einmal ausgekühlt, brauchst du lange, um wieder warm zu werden. Eine Sitzunterlage aus Schaumstoff schützt dich vor der Kälte von unten, wenn du dich auf Schnee oder einen Stein setzt. Ein warmes Getränk aus der Thermoskanne wärmt zusätzlich von innen.
Denk auch an die kleinen Dinge: einen Lippenpflegestift gegen die trockene Kälte, eine Stirnlampe mit Rotlicht und eine Innentasche für Handy und Ersatzakku. Akkus verlieren in der Kälte schnell an Leistung, nah am Körper halten sie länger durch. Und pack eine Tüte für nasse Handschuhe ein, damit sie die trockene Kleidung im Rucksack nicht durchfeuchten.
Zum Schluss das Wichtigste auf einen Blick. Visit Tromsø fasst es so zusammen: Wolle auf der Haut, darüber warme, trockene Pullover und Jacken, dazu warme Schuhe, Handschuhe, Schal und Mütze.1 Wenn du diese Liste abhakst, bist du für eine Nacht im nordnorwegischen Winter gut gerüstet, egal ob du auf eigene Faust losziehst oder an einer Tour teilnimmst.
Wer mit leichtem Gepäck reist, kann bei der Safari dieser Seite einen Thermoanzug mieten und bringt nur Basisschicht, Pullover, Stiefel und Zubehör selbst mit. Die Safari kannst du jetzt reservieren und später bezahlen, und bis 24 Stunden vorher kostenlos stornieren. Das gibt dir Zeit, die Kleidungsfrage in Ruhe zu klären, bevor du dich festlegst.
Und falls du in der ersten Nacht keine Nordlichter siehst: Mit der Unlimited-Option steigst du an einem anderen Abend deines Aufenthalts wieder zu, bis der Himmel mitspielt. Bleiben die Lichter ganz aus, erstattet der Veranstalter nichts. Gut, wenn deine Kleidung dann auch eine weitere Nacht im Freien mitmacht und bis zum nächsten Abend wieder trocken ist.
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Wolle, warme Schichten, winddichte Jacke. Visit Tromsø rät zu Wolle auf der Haut, warmen, trockenen Pullovern und Jacken sowie warmen Schuhen, Handschuhen, Schal und Mütze.1
Im Schnitt etwa −4 °C. So beziffert Visit Tromsø die durchschnittliche Wintertemperatur.2 Wind und langes Stillstehen machen es gefühlt kälter.
Nicht zwingend, aber er hilft. Bei der Safari dieser Seite kannst du einen Anzug mieten, bei der Kleingruppen-Option ist er inklusive.
Gefütterte Winterstiefel mit Profil. Warme Schuhe gehören laut Visit Tromsø zur Grundausstattung.1 Wähle sie etwas größer, damit dicke Socken hineinpassen.
Mit Schichten darunter meistens ja. Wichtig ist, dass sie Wind abhält. Darunter gehören Wolle und eine warme Mittelschicht.1
Nein, besser Wolle. Baumwolle bleibt nass, sobald du schwitzt, und kühlt dich aus. Wolle direkt auf der Haut ist die bessere Wahl.1
Vor allem wasserdichter. Im Oktober fallen im Mittel 129 mm Niederschlag an 13 Tagen.3
Quellen
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